Abgebrochene Checkouts
Hier sehen Sie Warenkörbe, die Kunden befüllt, den Bestellvorgang aber nicht abgeschlossen haben. Sie können diesen Kunden eine Erinnerungs-E-Mail schicken, um die Bestellung doch noch zum Abschluss zu bringen, und behalten den Überblick, wie viel Umsatz dadurch bereits gerettet wurde.

/shop/abandoned-checkouts- anna.beispiel@example.com
- Status
- iE-Mail gesendet
- Abgebrochen am
- 02.03.2026 14:20
- Erinnerungen
- 1
- Positionen
- 2
- Zwischensumme
- 178,00 EUR
- Rabatt
- -10,00 EUR
- Gesamt
- 168,00 EUR
/shop/abandoned-checkoutsVoraussetzungen
| Was Sie tun wollen | Benötigte Berechtigung |
|---|---|
| Liste, Kennzahlen und Details ansehen | order:read |
| Erkennung starten, Erinnerung senden, Einträge löschen | order:write |
Was kann ich hier tun?
- Alle abgebrochenen Checkouts einsehen, nach Status filtern und per E-Mail-Adresse durchsuchen
- Kennzahlen auf einen Blick sehen: Gesamtzahl, versendete Erinnerungen, wiederhergestellte Bestellungen und Wiederherstellungsrate
- Zusätzlich zur automatischen Erkennung manuell nach neuen abgebrochenen Checkouts suchen lassen
- Eine Wiederherstellungs-E-Mail an den Kunden senden
- Die Details eines Eintrags öffnen: Positionen, Beträge, Adressen, Anzahl gesendeter Erinnerungen
- Einen Eintrag löschen
- Die angezeigte Seite der Liste als CSV-Datei herunterladen
Wie die Erkennung funktioniert
Das ist der Teil, der am häufigsten für Rückfragen sorgt, deshalb hier vollständig:
- Automatisch: Im Hintergrund läuft alle 15 Minuten ein Durchlauf. Er markiert jeden Warenkorb als abgebrochen, der mindestens einen Artikel enthält, seit 60 Minuten nicht mehr verändert wurde und zu keiner Bestellung geführt hat. Diese 60 Minuten sind fest eingestellt und lassen sich in der Verwaltung nicht ändern.
- Manuell: Die Schaltfläche „Erkennung starten" stößt denselben Durchlauf sofort an. Sie brauchen sie im Alltag nicht; sie ist nützlich, wenn Sie nach einer Kampagne nicht bis zum nächsten Durchlauf warten wollen.
- Nicht erkannt werden Gastbestellungen ohne Kundenkonto. Die Erkennung ermittelt die E-Mail-Adresse über das verknüpfte Kundenkonto. Ein Warenkorb ohne Kundenkonto hat keine Adresse, an die eine Erinnerung gehen könnte, und taucht in dieser Liste deshalb gar nicht erst auf. Wenn Ihre Liste deutlich kürzer ist als erwartet, ist das meist der Grund.
Schritt für Schritt
- Erinnerung senden: Klicken Sie in der Tabelle bei einem Eintrag mit Status „Abgebrochen" oder „E-Mail gesendet" auf das Brief-Symbol. Der Zähler „Erinnerungen" erhöht sich, der Status wechselt auf „E-Mail gesendet".
- Details ansehen: Klicken Sie auf die E-Mail-Adresse oder das Symbol am Zeilenende, um Positionen, Adressen und Beträge in einem Detailfenster zu sehen.
- Erkennung anstoßen: Über „Erkennung starten" suchen Sie sofort nach neuen Fällen, statt auf den nächsten automatischen Durchlauf zu warten.
- Aufräumen: Nicht mehr relevante Einträge löschen Sie über das Papierkorb-Symbol (mit Sicherheitsabfrage).
Felder erklärt
| Feld | Bedeutung | Hinweise/Auswirkung |
|---|---|---|
| E-Mail-Adresse aus dem verknüpften Kundenkonto | Klick öffnet die Detailansicht | |
| Artikel | Anzahl der Positionen im Warenkorb, plus Vorschau der ersten Position | |
| Betrag | Gesamtbetrag (brutto) des Warenkorbs | |
| Status | Aktueller Wiederherstellungsstatus | Siehe Abschnitt „Werte & Status" |
| Erinnerungen | Anzahl bereits gesendeter Erinnerungs-E-Mails | Es gibt weder eine Obergrenze noch eine Wartezeit zwischen zwei Erinnerungen |
| Abgebrochen am | Zeitpunkt, zu dem der Warenkorb als abgebrochen erkannt wurde | Startpunkt der 30-Tage-Frist |
| Positionen (Detail) | Einzelne Artikel mit Menge und Preis | |
| Zwischensumme / Rabatt / Gesamt (Detail) | Preisaufschlüsselung des Warenkorbs | |
| Rechnungsadresse / Versandadresse (Detail) | Vom Kunden im Checkout eingegebene Adressen, falls vorhanden | Nur sichtbar, wenn der Kunde bereits so weit gekommen ist |
| Warenkorb-Token / Wiederherstellungs-Token (Detail) | Technische Kennungen des Warenkorbs bzw. des Wiederherstellungslinks | Nur zu Referenzzwecken |
Werte & Status
| Wert | Klartext-Bedeutung | Was passiert dann |
|---|---|---|
| Abgebrochen | Der Warenkorb wurde erkannt, aber noch keine Erinnerung versendet | Kann per Erinnerungs-E-Mail kontaktiert werden |
| E-Mail gesendet | Mindestens eine Wiederherstellungs-E-Mail wurde ausgelöst | Weitere Erinnerungen sind möglich |
| Wiederhergestellt | Der Kunde hat die Bestellung über den Wiederherstellungslink abgeschlossen | Der Umsatz fließt in die Kennzahl „Wiederhergestellter Umsatz" ein |
| Abgelaufen | Der Eintrag ist älter als 30 Tage | Der Wiederherstellungslink funktioniert nicht mehr, eine Erinnerung lässt sich nicht mehr senden |
Wie die Kennzahlen gerechnet werden
- Wiederherstellungsrate = wiederhergestellte Einträge geteilt durch alle Einträge, in Prozent. Der Nenner enthält also auch abgelaufene und noch offene Fälle, und die Rechnung ist nicht auf einen Zeitraum begrenzt: Alte Einträge drücken die Rate dauerhaft, solange sie in der Liste stehen. Wer die Rate für einen Zeitraum betrachten will, muss alte Einträge löschen.
- Wiederhergestellter Umsatz = Summe der Warenkorbwerte aller Einträge mit Status „Wiederhergestellt".
Wichtige Einschränkung: Als „Wiederhergestellt" zählt ausschließlich, wer den Wiederherstellungslink aus der E-Mail benutzt. Kommt derselbe Kunde von sich aus zurück in den Shop und bestellt regulär, bleibt der Eintrag auf „Abgebrochen" oder „E-Mail gesendet" stehen. Beide Kennzahlen sind deshalb eher eine Untergrenze als eine vollständige Erfolgsmessung.
Wenn die Erinnerung nicht ankommt
Die Erinnerung wird über die E-Mail-Vorlage mit dem technischen Namen abandoned_checkout_recovery verschickt. Diese Vorlage gehört nicht zu den ausgelieferten Standardvorlagen. Existiert sie in Ihrem Shop nicht, passiert Folgendes: Der Status wechselt auf „E-Mail gesendet", der Zähler erhöht sich, eine Fehlermeldung erscheint nicht, und trotzdem geht keine E-Mail hinaus.
So prüfen Sie das:
- Öffnen Sie E-Mail-Vorlagen und suchen Sie nach
abandoned_checkout_recovery. - Fehlt die Vorlage oder ist sie inaktiv, legen Sie sie an beziehungsweise aktivieren Sie sie.
- Kontrollieren Sie anschließend im E-Mail-Protokoll, ob der Versand tatsächlich stattgefunden hat. Das Protokoll ist der verlässliche Nachweis, nicht der Zähler in dieser Liste.
Häufige Fragen
Wie lange bleibt ein Wiederherstellungslink gültig?
30 Tage ab dem Zeitpunkt, zu dem der Checkout als abgebrochen erkannt wurde. Danach wird der Eintrag beim nächsten Zugriff auf „Abgelaufen" gesetzt und der Link funktioniert nicht mehr.
Kann ich mehrfach an denselben Kunden erinnern?
Ja, solange der Status „Abgebrochen" oder „E-Mail gesendet" ist. Es gibt weder eine Obergrenze noch eine erzwungene Wartezeit, das System bremst Sie also nicht. Ein Maß zu halten, liegt allein bei Ihnen: Zu häufige Erinnerungen führen zu Abmeldungen und Beschwerden.
Warum steht ein Warenkorb nicht in der Liste, obwohl ich ihn im Shop gesehen habe?
Entweder er ist jünger als 60 Minuten, oder er gehört zu einem Besucher ohne Kundenkonto. Der zweite Fall wird grundsätzlich nicht erfasst.
Was passiert beim Löschen eines Eintrags?
Der Eintrag verschwindet aus der Liste und aus den Kennzahlen. Der Warenkorb des Kunden im Shop bleibt davon unberührt.
Was genau lädt die CSV-Ausgabe herunter?
Nur die gerade angezeigte Seite der Tabelle, standardmäßig 25 Zeilen, mit den Spalten E-Mail, Artikelzahl, Betrag, Status, Erinnerungen und Datum. Für einen vollständigen Auszug blättern Sie die Seiten durch und exportieren einzeln.